Yoga für jeden Körper

17.09.2019
Amiena Zylla

Ständig vermitteln sie das Bild von immer glücklichen Menschen, die vermeintlich perfekt sind. Du merkst gar nicht, wie viel Du verpasst, wenn es Dir an Selbstliebe mangelt. Unternimm eine Reise zu Dir selbst und trau Dich, so zu sein, wie Du bist.


Die Plus-Size-Tänzerin und Influencerin aus den USA, Jessie Diaz-Herrera, bringt es auf den Punkt: Sie sagt, dass es fast so ist, wie sich selbst zu daten, wenn man lernt, sich mit mehr Selbstliebe zu begegnen. Selbstliebe ist gerade im Hinblick auf den eigenen Körper wichtig. Wie Du Dich fühlst, ist zum großen Teil davon abhängig, wie Du Dich wahrnimmst. Du solltest Deinen Körper so lieben und akzeptieren, wie er ist. Du wirst sehen, dass Dein Leben dadurch auf vielfältige Weise positiv beeinflusst wird. Es geht dabei um Deine Gesundheit, Dein Leben, aber auch um Deine Mitmenschen. Du gewinnst mit Selbstliebe mehr innere Stärke, emotionale Ausgeglichenheit und Selbstvertrauen. Möchtest Du zu mehr Selbstliebe gelangen, bezerzige die folgenden Tipps, das ist schon ein guter Anfang.


Dankbar sein und positiv denken
Du solltest für alles, was ist, dankbar sein und Deinen Fokus auf das Positive legen. An jedem Abend solltest Du in Ruhe den Tag Revue passieren lassen. Die drei Dinge, für die Du an diesem Tag dankbar warst, solltest Du aufschreiben.
Das können kleine Ereignisse sein, die von vielen als eher unbedeutend angesehen werden. Wichtig ist jedoch, dass es sich um angenehme und erfreuliche Ereignisse handelt. Das wird Dir zu Anfang etwas schwerfallen, doch wirst Du merken, wie das mit etwas Übung immer leichter wird. Du wirst staunen, wie viele positive Ereignisse ein scheinbar unbedeutender Tag für Dich bereithält, mögen sie auch noch so klein sein. Die nette Geste eines Kollegen, eine schöne Blume im Garten des Nachbarn, aber auch ein Eis in der Mittagspause – alles kleine Dinge im Leben, die das Leben schön machen. Positiver denken kannst Du bereits mit einem einfachen Lächeln. Du kannst Deinen Mitmenschen mit einem Lächeln begegnen, doch kannst Du auch für Dich selbst lächeln. In jedem Fall ist der Effekt erstaunlich.


Dir selbst vergeben

Gibt es in Deiner Vergangenheit eine Sache, die Dich belastet und auf die Du nicht stolz sein kannst? Du solltest Dir vergeben, denn Fehler macht jeder einmal. Oft klagen sich Menschen über Jahre selbst an, doch das schadet ihnen mehr als das eigentliche negative Ereignis. Du solltest versuchen, das Ganze in Ruhe aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Am besten gelingt das, wenn Du Dir selbst ein guter Freund bist, Dir zuhörst und Dir verzeihst. Du solltest Dich fragen, wie Du reagieren würdest, wenn das jemand anderen betrifft. Überlege, was Du demjenigen raten würdest.

Dir selbst Komplimente machen
Für viele ist es schwierig, Komplimente von anderen annehmen zu können. Noch schwieriger ist es, sich selbst Komplimente zu machen. Du solltest Dir immer wieder vor Augen führen, was Deine Stärken sind, wie unglaublich toll Du aussiehst oder auf welche Erfolge Du stolz sein kannst.
Das kann Dir künftig besser gelingen, wenn Du Dich vor den Spiegel stellst und laut Dinge zu Dir sagst wie „Du bist toll“ oder „Du kannst stolz auf Dich sein“. Du solltest mit Dir selbst lächeln. Im Laufe der Zeit wird es für Dich immer leichter werden, zu erkennen, dass Du einzigartig bist. Komplimente wirst Du leichter annehmen können.

Mehr Zeit für Dich selbst
Die ToDo-Listen stapeln sich und Du hast immer mehr Verpflichtungen? Wie willst Du da noch Zeit für Dich selbst haben?
Das gelingt Dir, wenn Du bewusst Ich-Zeiten einplanst und Dir etwas Schönes gönnst. Das kann ein gutes Buch, ein ausgedehnter Spaziergang am See, aber auch ein Wochenende in einem Wellness-Hotel sein. Wolltest Du schon immer mal einen Yoga-Kurs ausprobieren, aber hast Du das immer wieder verschoben? Dann wird es Zeit dafür. Yoga ist übrigens auch eine gute Gelegenheit, um zu mehr Selbstliebe zu gelangen. Hast Du Yoga gelernt, kannst Du es täglich betreiben. Mindestens 15 Minuten Zeit solltest Du Dir an jedem Tag nehmen, um Dinge zu tun, die Dir Freude bereiten.

Deinen Körper in Schwung bringen
Körper und Geist sind untrennbar miteinander verbunden. Nur dann, wenn es dem Geist gut geht, geht es auch dem Körper gut – und umgekehrt. Es ist daher wichtig, dass Du Deinen Körper pflegst und ihm regelmäßig etwas Gutes tust. Die Schlüsselwörter dafür sind gesunde Ernährung, frische Luft und viel Bewegung. Stellst Du gleich zu Beginn zu hohe Erwartungen an Dich, wirst Du scheitern. Daher solltest Du mit kleinen Schritten beginnen. Yoga und ähnliche Sportarten können Dir zu einem besseren Körpergefühl verhelfen.


Du lernst, Deinen Körper so, wie er ist, zu lieben und Dich selbst zu akzeptieren. Deine Figur spielt dabei überhaupt keine Rolle, wie Dir auch der kostenlose Ratgeber „Yoga für jeden Körper“  vermittelt. Zu diesem Thema findest Du dort noch mehr Informationen und Tipps.

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